In Hansestadt Hamburg umfasst das Pilotprojekt verschiedene Typen innerstädtischer Gewässer, darunter die Untere Bille und die Billekanäle sowie die Osterbek mit Osterbek- und Goldbekkanal, die sowohl künstliche Kanäle als auch erheblich veränderte natürliche Gewässer 1. und 2. Ordnung einschließen. Ziel ist die Entwicklung und Stärkung des Biotopverbunds als Bestandteil der blau-grünen Infrastruktur der Stadt, unter expliziter Einbeziehung von Stakeholder-Gruppen aus der privaten Wirtschaft. Zu den beteiligten Akteur:innen zählen die Stiftung Lebensraum Elbe, die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) sowie private Stakeholder und Anlieger aus Gewerbe und Industrie. Das Projekt operiert damit im Spannungsfeld von Naturschutz, Gewässerentwicklung, Stadt- und Freiraumentwicklung sowie Privatwirtschaft.