Sektorübergreifende Planungsprozesse und -instrumente der integrierten Gewässerentwicklung im urbanen Raum

Fokusthemen

Über das Forschungprojekt


Im Forschungsprojekt Urbane Wasserräume werden Potenziale und Herausforderungen neuer sozio-ökologischer Treiber der Gewässerentwicklung in den Städten untersucht. Im Zentrum steht die Frage, welche sektorübergreifenden Governance-Strukturen, planerischen Prozesse und Instrumente erforderlich sind, um eine nachhaltige und multifunktionale Gewässergestaltung im urbanen Kontext zu ermöglichen.

Ziel ist es, im Rahmen der bestehenden Planungsprozesse in Hamburg, Leipzig und Stuttgart »im Huckepack« drei Pilotprojekte umzusetzen und diese durch Planung, Fachberatung und wissenschaftliche Reflektion zu begleiten und unterstützen. Der Ansatz der Aktionsforschung ermöglicht es, konkrete Maßnahmen zu beschleunigen und Erfahrungen aus dem Transformationsprozess so aufzubereiten, dass sie auf andere Städte übertragbar und erkenntnisfördernd für den wissenschaftlichen Diskurs. 


Interdisziplinäre Forschungspraxis 


Das Team der HafenCity Universität Hamburg mit Vert.-Prof. Dr.-Ing. Katarina Bajc, Dr.-Ing. Michael Richter und M.A. Martha Starke vereint unterschiedliche fachliche Perspektiven aus Landschaftsarchitektur, Stadtplanung, Infrastruktur- und Umweltforschung in einer gemeinsamen Forschungspraxis. Die integrierte Entwicklung urbaner Gewässerräume ist dabei nicht nur Forschungsgegenstand, sondern prägt auch die Arbeitsweise des Teams selbst. Durch die Verbindung verschiedener Maßstabsebenen, Disziplinen und Planungskulturen entstehen neue Ansätze für den Umgang mit urbanen Gewässern als ökologische, räumliche und gesellschaftliche Infrastrukturen der Stadt.
Das Projekt ist in den Fachgebieten Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung (Prof. Antje Stokman) sowie Umweltgerechte Stadt- und Infrastrukturplanung (Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Dickhaut) verortet.


Das Begleitgremium  


Das interdisziplinäre Expert*innen-Gremium bringt unabhängige Perspektiven aus Wissenschaft, Planung und Praxis in das Forschungsprojekt ein. Es reflektiert methodische Ansätze, Planungsprozesse und wissenschaftliche Zwischenergebnisse und trägt dazu bei, die Qualität, Nachvollziehbarkeit und Übertragbarkeit der Erkenntnisse über die einzelnen Pilotprojekte hinaus zu sichern. Regelmäßige Treffen schaffen einen gemeinsamen Raum für fachlichen Austausch, kritische Diskussion und Weiterentwicklung während des gesamten Forschungsprozesses.

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